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Unsere Grundsätze

Die Beziehung des Menschen zur Arbeit weiterentwickeln und die Zukunft des Unternehmens erforschen

„Eine Krise entsteht dann, wenn das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann“ – so fasste es Antonio Gramsci zusammen. Diese Aussage kann man genauso gut auf die Beziehung des Menschen zur Arbeit anwenden. Denn das, was wir heute ein Unternehmen nennen, steht am Scheideweg.

Mit unserer Initiative verfolgen wir drei Ziele: die subtilen Signale zu erkennen, die Entwicklungen der Arbeitswelt zu analysieren und zu verstehen, und gangbare Alternativen zu den heutigen Modellen vorzuschlagen.

Unserer Meinung nach kann und muss Arbeit neue Formen annehmen. Unser gemeinsames Ziel ist es, etwas zu bewegen. We the Talent ist eine offene Plattform, ein Ort der Meinungsvielfalt, dessen Name auf die ersten Worte der US-amerikanischen Verfassung anspielt. Denn Innovationen entstehen aus Konfrontationen.

Arbeit sollte für den Menschen eine Gelegenheit darstellen, mit anderen in Kontakt zu treten, seine Talente auszuleben, und dabei gleichzeitig den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten. Das Unternehmen muss daher zu einem Ort werden, an dem die Ziele und Kompetenzen des Einzelnen mit dem Bedarf des Unternehmens in Einklang gebracht werden.

Auf keinen Fall darf Arbeit de facto zu einem persönlichen Verzicht führen.

In diesem Zusammenhang stellen sich zwei Fragen:

  • Ist unser Ansatz nicht schlichtweg idealistisch? Das mag schon sein. Doch wir sind davon überzeugt, dass es Zeit ist, ein wenig Wohlwollen in die Arbeitswelt zu bringen, und denjenigen Wertschätzung zukommen zu lassen, die etwas wagen – ganz egal, worum es dabei geht.
  • Warum regt gerade Talentsoft eine Debatte zum Thema Arbeit an? Weil es an der Zeit ist, dass sich das traditionelle Personalwesen an den modernen sozialen Wandel im weiteren Sinne anpasst, um so eine neue Beziehung zur Arbeit aufzubauen.

Wir betrachten diese Plattform als ein zukunftsorientiertes, bewusst realistisches und entschieden gewagtes Medium. Wir wollen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – gesellschaftliche, technologische, verhaltens- und unternehmensbezogene Themen ansprechen, die einen großen Einfluss auf die Beziehung zur Arbeit haben: die Stellung des Menschen in einer Welt voller Maschinen, die Identifizierung individueller Besonderheiten, die Neugestaltung der Arbeit als Teil des gesellschaftlichen Vertrags, neue Arten von Unternehmen.

Zum Abschluss möchten wir Miles Davis unsere Idee von der Arbeitswelt zusammenfassen lassen:

„Meine Gabe war es, ein paar Leute zusammenbringen, zwischen denen eine Chemie entstand, und sie dann loszulassen. Sie das spielen zu lassen, was sie konnten, und noch viel mehr.“