Man könnte den Begriff „Cloud Computing“ etwa mit „Rechnen in der Wolke“ oder „Datenverarbeitung in der Wolke“ übersetzen. Es handelt sich um einen virtuellen Raum, in dem die Lerndaten aus einer User-Workstation in einem gesicherten, externen Server gespeichert, gemeinsam genutzt und abgerufen werden können (Arbeitsdokumente, Kursmaterial aller Formate, Sitzungsprotokolle usw.).

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Was sind die entscheidenden Vorteile eines Cloud-Computing-Dienstes für ein Unternehmen, das einen Cloud Computing-Service abonniert hat?

  • Sicherheit: Die Lernressourcen werden nicht mehr lokal in den User-Workstations gespeichert, sondern in extrem gesicherte Server outgesourct. Auf diese Weise lassen sich unvorhergesehene Pannen, wie z. B. Datenverlust, Hacking usw., vermeiden.
  • Verfügbarkeit: Die auf dem externen Server gespeicherten Lerninhalte können jederzeit und ortsunabhängig abgerufen, geändert oder übernommen werden. Die einzige Voraussetzung ist ein Web-Browser. Gerade bei Telearbeit oder internationalen Kooperationen ist dieser Aspekt besonders praktisch.
  • Zusammenarbeit: Mit Cloud Computing werden die gesamten Ressourcen eines Kursteams in Echtzeit gespeichert und in der jeweils letzten Version (Versioning) verwaltet. Alle Teilnehmer eines Projekts können auf diese Weise im Team arbeiten und die Arbeitsdokumente optimieren, die ihnen immer in der aktuellsten Version vorliegen.
  • Skalierbarkeit: Die Software-Updates der Cloud werden vom jeweiligen Anbieter gewährleistet. Der Benutzer muss keinerlei Änderungen an seinem Arbeitsplatz durchführen.

Immer mehr Firmen aller Größen entscheiden sich aus den genannten Gründen für Cloud-Dienste, sei es für das LCMS oder die LMS-Plattform.