Sich zu spezialisieren heißt, über fundiertes und ergebnisorientiertes Wissen zu verfügen – ganz gleich, ob in fachlicher, branchenspezifischer oder strategischer Hinsicht. Fragt man moderne Personalmanager, so ist die Antwort stets ähnlich: Wir suchen Generalisten mit Spezialisierung. Eine Forderung, deren Vor- und Nachteile in diesem Blogbeitrag näher betrachten werden sollen. Intelligentes Personalmanagement, Profiling, Soft Skills und Talenteinschätzung sind Begrifflichkeiten, die Sie durch die nächsten Zeilen begleiten werden.

Was zeichnet einen Generalisten aus?

Generalisten sind wahre Alleskönner. Sie suchen einen IT-Controller, den kaufmännische Affinität auszeichnet und der parallel Ihre Arbeit im HR-Management proaktiv unterstützt? Sie suchen einen Bewerber, der die gesamte Bandbreite Ihrer Anforderungen erfüllt, aber dennoch nicht zu spezialisiert ist? Dann suchen Sie etwas, was selten ist. Generalisten sind Qualitätslieferanten, der Inbegriff von Kontinuität und Zuverlässigkeit, jedoch nicht mit Allroundern zu verwechseln. Letztere können in unterschiedlichen Branchen Expertise haben: Ein guter Werbetexter, der sich parallel in den unterschiedlichen Kommunikationsmodellen und Vertriebsstrategien auskennt, ist nicht zwingend ein Generalist. Er ist ein Multi-Spezialist.

Sie bieten ein breitgefächertes Know-How und suchen potenzielle Mitarbeiter mit einem vielfältigen Einsatzgebiet? Suchen Sie sich einen Generalisten. Einen fundierten, qualifizierten Mitarbeiter, den Sie in unterschiedlichen Positionen und Bereichen einsetzen können. Sie brauchen als Personalmanager einen soliden Mitarbeiterstamm, der Ihnen das Profiling, die Mitarbeiterentwicklung und Talenteinschätzung ermöglicht. Machen Sie sich stets bewusst: Ein Generalist kann zum Spezialisten werden. Dank interner und externer Weiterbildungsmaßnahmen, Coaching und Soft-Skill-Training fördern Sie die Attraktivität Ihres Unternehmens für neue Bewerber. Sorgen Sie durch adaptives Wissen für genau die Spezialisten, die Ihr Unternehmen und Ihr HR-Management potenziell benötigt.

Spezialisten sind Experten auf ihrem Gebiet

Wie sieht es jedoch aus, wenn Sie fachlich, branchenorientiert oder strategisch eine eindeutige, exakte und definierte Position zu besetzen haben? Sie sind ein IT-Software-Konzern, der sich auf die Programmierung onlinebasierter CRM-Systeme fokussiert. Brauchen Sie nun wirklich einen dezidierten IT-Controller? Nicht lieber einen ausgebildeten, spezialisierten CRM-Systemmanager, der die erforderlichen Programmiersprachen beherrscht? Einen wahren Experten, der in Ihrem modernen, intelligenten Personalmanagement eine Nische abdeckt?

Spezialisten sorgen für ein eindeutiges Profiling und haben für Sie den Vorteil, dass weitere Talente einschätz- und förderbar sind. Nutzen Sie direkt den Expertenstatus, das Fachwissen und Engagement, um den unternehmerischen Zielen gerecht zu werden.

Spezialisten vs. Generalisten, welche Nachteile liefern beide Profile?

Spezialisten sind Experten. Expertenwissen heißt, sich stets auf dem Laufenden zu halten und dem modernen Markt dauerhaft zu entsprechen. Wissen darf nicht stillstehen. Wissen muss sich entwickeln. Als Personalmanager sorgen Sie mit Spezialisten für einen konstanten Bedarf an Weiterbildungen, Schulungen und Förderungsmöglichkeiten. Spezialisten sind ein Garant für eine moderne, zukunftsorientierte Mitarbeiterentwicklung.

Generalisten hingegen sorgen für kontinuierliche und souveräne Qualität im Unternehmen. Stärken Sie definierte Abteilungen. Generalisten bieten Ihnen die einzigartige Möglichkeit, Spezialist zu werden.

Denken Sie an Ihr Personalrecruiting: Haben Sie nicht auch Spezialisten, die sich explizit um den Vertrieb, IT oder den kaufmännischen Bereich kümmern? Die Kombination beider Profile ergibt ein symbiotisches Miteinander und eine zeitgemäße, natürliche Planung und Entwicklung der Personalstruktur.

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