Die Digitalisierung von Schulungen hat die Art und Weise, wie wir schulen, und unsere Sichtweise deutlich verändert. Schulung ist heute nicht mehr nur Präsenzschulung oder E-Learning, sondern ein Mix aus mehreren Modalitäten. Eine der größten Schwachstellen bei Schulungen ist den Lernenden zufolge die Dauer der Lerneinheit. Sei es bei einer eintägigen Präsenzschulung oder einem „klassischen“ E-Learning-Modul: der Lerner behält nur die Hälfte der Lerninhalte im Gedächtnis. Die Lösung: eine Kombination dieser Lernweisen mit Micro-Learning. Aber was ist Micro-Learning genau? Ist es wirklich effizient? Wie funktioniert das?

Was genau versteht man unter Mikro-Lernen oder „Micro-Learning“?

Genauso wie die Unternehmen erlebt Otto Normalverbraucher die allgemeine Verbreitung der Digitaltechnik. Inzwischen ist praktisch jeder Nutzer der sozialen Netzwerke, eines Smartphones, Tablets oder anderer vernetzter Objekte. Niemand kann sich in unserer modernen Gesellschaft dieser digitalen Revolution entziehen, die neue Verhaltensweisen hervorbringt. Nehmen wir zum Beispiel einen Tweet, also 140 Zeichen, um seinem Leser eine Information zu schicken. Kurz, präzise, schnell… die Nachricht ist angekommen. Micro-Learning kann man mit genau diesen Adjektiven definieren, denn es zielt auf die Weitergabe eines Wissens in Mikro-Lernsequenzen mit den Multimedia-Tools aus dem Alltag des Lerners. Diese Schulungen mit kurzen Lernmodulen sind spielerisch, flexibel, leicht zugänglich und gefallen den meisten.

Das kurze Format dieser Art von Schulung erhöht die Einbeziehung und die Motivation der Lerner, denn sie werden sich die mitgeteilte Information schnell aneignen: weil es keine unnötigen Texte und Details gibt, die die Konzentration des Lerners stören, kommt man gleich zum Wesentlichen, damit der Kern der Mitteilung richtig verstanden wird und im Gedächtnis bleibt. Könnte man angesichts des großen Erfolgs von Micro-Learning eine Schulung nur mit dieser Lernmodalität durchführen? Die Antwortet lautet natürlich nein. Es wird immer Situationen geben, in denen eine Präsenzschulung und der direkte menschliche Kontakt besser geeignet sind, wie es das E-Learning in anderen Situationen sein wird. Doch die Pluri-Modalität bestimmt den Rhythmus, denn sie ist es, die die Aufmerksamkeit des Lerners bei allen seinen Schulungen wach hält.

Micro-Learning mit Videos

Auch wenn die meisten Personalchefs und Verantwortlichen bereits Mitarbeiterschulungen mit Lösungen mit digitalen Mitteln ausprobiert und für gut befunden haben, sind sie immer noch verblüfft angesichts der Effizienz dieser kurzen Formate. Doch wer hat noch nie ein Tutorial-Video auf YouTube angeschaut, um Tricks und Kniffe für so bekannte Programme wie Excel oder Word zu lernen? Ein Video ist sehr oft das schnellste autodidaktische Mittel, um einen sofortigen Bedarf zu erfüllen.

Da sie der Problematik der überladenen Arbeitspläne der Lernenden entsprechen, scheinen kurze Schulungsvideos die perfekte Lösung zu sein. Wenn die Schulungsabteilungen die wahren Talente unter ihren Mitarbeitern anziehen und halten möchten, müssen sie sich an ihre Gewohnheiten anpassen. Mit über 300 Stunden Videos, die in jeder Minute auf YouTube online gestellt werden, und einer Milliarde Nutzer dieses Netzwerks können wir davon ausgehen, dass das Video sich durchgesetzt hat! Die Internetuser ziehen Videos ganz einfach anderen Medien vor, und die Schulung muss sich an diese veränderten Gewohnheiten anpassen. Doch nicht alle Videos sind pädagogisch wertvoll, da nicht alle sich an didaktische Regeln halten.

Praktisch jeder hat heute die Möglichkeit, ein Video zu drehen und online zu stellen. Doch es gibt nur wenige Softwarepakete, mit denen ein Video mit einem Szenario, einem Template, Text und Bildern in einem Tool erstellt werden kann. Häufig muss man mehrere Programme verwenden, um eine Micro-Learning-Schulung zu realisieren. Es geht nicht darum, kleine Video-Tutorials zu erstellen, sondern ganze Kurse, die mit pädagogischen Verankerungspunkten angereichert sind.

Dieses Tool heißt SkillCatch. Mit ihm können Sie Talente aufspüren und sofort aufzeichnen, schnell und einfach, nur mit einem Smartphone – und es ist kostenlos erhältlich! Wenn Sie mehr über diese App erfahren möchten und sie auf Ihr Handy herunterladen wollen, klicken Sie hier.