Das Tracking, oder anders gesagt die Einholung von Verfolgungsdaten, ist ein unentbehrliches Element für die Arbeit eines Schulungsleiters. Bei der Fernschulung ist das Tracking Teil einer echten pädagogischen Logik, weil es die Einführung des Online-Tutorings ermöglicht.

„Das Tracking wird über die LMS-Plattform ausgeführt, um pädagogische Informationen zum Fortschritt der Teilnehmer in ihrem e-learning-Parcours abzufragen: Zeit, die mit der Fernschulung verbracht wurde, Anzahl der Verbindungen, Punktzahl aus den Online-Beurteilungen usw.“

Da es direkt mit der Entwicklung eines Teilnehmers in einem e-learning-Modul (auch SCO, Sharable Content Object genannt) verbunden ist, erlauben es diese wertvollen Informationen dem Schulungsleiter, im Anschluss daran ein strenges und individualisiertes Online-Tutoring zu realisieren (Verfolgung jedes Teilnehmers, Prüfung der verzeichneten Ergebnisse, wiederkehrende Ereignisse, Begleitung usw.).

Wie wendet man Tracking beim mobile learning an?

Tracking ist unentbehrlich, aber nicht mit dem nächstbesten Fernschulungstool, denn effiziente Trackingmaßnahmen können nicht mit einem x-beliebigen e-learning-Programm ausgeführt werden. Um das Tracking eines SCO auf einer LMS-Plattform durchzuführen, ist Voraussetzung, dass diese beiden kompatibel sind: dies nennt man Interoperabilität. Normen, die speziell für den Fernschulungsmarkt gelten, insbesondere der unumgängliche SCORM-Standard, gewährleisten diese Interoperabilität zwischen einem SCO und einem LMS.

Mit der Einhaltung des SCORM-Standards wird sichergestellt, dass diese hochentwickelte Funktion des Trackings der Teilnehmer im Rahmen der Fernschulungsinhalte sowie der LMS-Plattformen optimal eingesetzt wird. Zusammengefasst bedeutet das, dass man mit Werkzeugen, die den SCORM-Standard erfüllen, am besten für ein Tracking gerüstet ist! Die AICC-Norm erlaubt es ebenfalls, ein Tracking durchzuführen, doch sie wird weniger oft verwendet: eine gute e-learning-Lösung sollte mit diesen beiden Standards vereinbar sein.