Hinter der Abkürzung „SaaS“ (Software as a service) verbirgt sich eine neue „Konsumweise“ für Software als Dienstleistung eines Hosters. Der Client erwirbt nicht mehr eine endgültige Lizenz, sondern erhält über das Internet Zugang zu diesem gehosteten Dienst. Dieser Prozess verbindet Flexibilität, Schnelligkeit und ein minimales Engagement: deshalb überzeugt diese Formel immer mehr Unternehmen, die zu SaaS übergehen.

Bei der Fernschulung basiert dieser SaaS-Modus auf zwei Grundprinzipien:

  • Er unterscheidet sich vom gewohnten Modell der Nutzung einer Verteilungsplattform beim Kunden in Form einer Lizenz, die wie ein Produkt gekauft wird. Mit SaaS wird das Tool als Abonnement bezahlt. Der Rechnungsbetrag hängt von der Anzahl der Nutzer der Plattform ab, sie ist also eine personalisierte Leistung.
  • Dabei wird eine flexible Standardlösung verwendet, die modular gehandhabt wird, um sich durch Parametrierung an jedes Unternehmen anzupassen.

Ebenso wie der ASP (Application Service Provider) befreit der SaaS-Modus seine Nutzer von den Zwängen, die mit dem Hosting und der Pflege der Anwendungen verbunden sind, indem diese Aufgaben outgesourct werden. Zudem ist der SaaS-Modus in seiner Anwendung auf e-learning bei den Schulungsabteilungen sehr willkommen. Sie schätzen den „on Demand“-Aspekt dieses Modells, bei dem sie nur das bezahlen, was sie tatsächlich verbrauchen, und somit ihre Kosten optimieren.

Zudem schätzen die Kunden die Zuverlässigkeit einer SaaS-Lösung, da ihre Anpassung ausschließlich durch Parametrierung erfolgt und keine besonderen Entwicklungen benötigt. Alle besitzen deshalb denselben Kern mit demselben Informatikcode.